Förderverein

Herzlich willkommen auf der Internet-Präsenz (Homepage) des Fördervereins Kloster Graefenthal e.V.

Einladung zur Jahresmitgliederversammlung am 5. Mai 2019 (bitte hier klicken)

Tagesordnung zur Jahresmitgliederversammlung 2019 (bitte hier klicken)

Wir freuen uns mit unserem 1. Vorsitzenden, Prof. Dr. Hans F.J.M. Buffart über die Verleihung des Silvesterordens.


Lieber Hans, herzlichen Glückwunsch zu dieser sehr hohen Auszeichnung. Für den Förderverein Kloster Graefenthal, Michael K. Urban, 2. Vorsitzender und Geschäftsführer

http://www.kloster-graefenthal.de/files/fv/Silvesterorden für Hans Buffart - Bistum Münster.pdf

Neu für Sie! - Nieuws voor u!

  • Deel 1 van onze Brochures nu ook in het Nederlands

Het boekje van Hans-Joachim Koepp over de geschiedenis van het Klooster Graefenthal is in het Nederlands vertaald. U kunt het kopen bij de Förderverein of in het Kloostercafé. Het kost € 5,00

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Auf diesen Seiten wollen wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Sie über unsere Veranstaltungen informieren. Um die Seiten übersichtlich zu gestalten, wurden einige Informationen im Hintergrund abgelegt. Dies erkennen Sie in der Regel an der farblichen Markierung. Durch "Klicken" auf diese farbliche Markierung öffnen Sie die Informationsdatei, die Sie dann bequem lesen können. Wenn Sie in Ihrem Browser den "Zurück-Pfeil" (oben links) drücken gelangen Sie wieder auf Ihre Ausgangsseite. Haben Sie Änderungs- und oder Ergänzungswünsche oder auch Kritik an den hier aufgeführten Informationsangeboten, wenden Sie sich bitte an unseren Redakteur, Michael Urban.
So, nun viel Spaß beim Stöbern.

Der Förderverein Kloster Graefenthal e.V. hat sich 2005 mit dem Ziel gegründet, Graefenthal vor dem Verfall zu retten. Ein Teil der Remise aus dem Jahre 1717 konnte mit Hilfe des Fördervereins bereits restauriert werden.

Eine zweite Aufgabe des Fördervereins ist es, Graefenthal zu einem lebendigen Forum vielfältiger deutsch-niederländischer Begegnungen werden zu lassen. Es finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte, Exkursionen und Vorträge statt.

Eine ausführliche Beschreibung des Vereinszweckes und der Vereinsziele können Sie in unserer Satzung nachlesen, die hier zum download angeboten wird
(keine Angst, es sind nur 4 Seiten).

Vereinssatzung 2016 zum download

Die Mitglieder des Fördervereins haben seit 2005 mit großem Engagement und Fleiß schon einiges erreicht. Vieles ist noch zu tun. Helfen auch Sie mit und werden Sie Mitglied unseres Vereins! Sie setzen damit ein kleines Zeichen guter "deutsch-niederländischer" Partnerschaft in unserem historisch so interessanten Grenzraum.

Der Name „Graefenthal“

„Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Kloster Graefenthal e.V. aus dem Jahr 2005 und bereits zuvor schon wurde trefflich über die Schreibweise und Aussprache „Graefenthals“ gestritten“, leitet Michael Urban, 2.Vorsitzender und Geschäftsführer des Fördervereins ein. Als Höhepunkt dieser offenen Debatte bezeichnete er die Phillippika des Rechtsanwaltes Dieter Hegemann, die dieser damals allen Ratsmitgliedern und anderen „Influencern“ in Goch zur Untermauerung seiner Auffassung an die Hand gab. Es mussten allerdings noch weitere Jahre ins Land streichen bis ein namhafter Sprachwissenschaftler sich des Themas annahm und dem Spuk ein Ende setzte (?). „Unser Vorstandsmitglied Hans-Georg Steiffert hat diese nicht ganz leicht zugängliche Abhandlung ausgewertet und in einen kurzen, lesbaren Aufsatz gekleidet“, freut sich Urban. Ob damit nun der Streit geschlichtet ist? Beurteilen Sie selbst.

Grafental oder Gräfental?  Eine aktueller – und abschließender? -  Beitrag zum Thema

Immer wieder bewegt die korrekte Aussprache von Graefenthal die Gemüter. Ist Grafental richtig - oder aber Gräfental?  Auch die Schreibweisen Graefenthal oder Gräfent(h)al konkurrieren miteinander. Eine Varianz der Ortsnamen war in der Geschichte Graefenthals keineswegs unüblich: Der Gründungsname war Vallis Comitis (Tal des Grafen) und wurde im Laufe der Zeit variationsreich ins Deutsche übertragen als s-Grevendael, Grevendael, (s)Greuendail, (s)Greyvendayle, Greuendale, Sgrevendael.  Bereits relativ kurz nach der Gründung Graefenthals tauchte, vermutlich in Absetzung zu früheren Klostergründungen der Grafen von Geldern und Kleve, alternativ auch der Name Nyencloester, später Neukloster auf (parallel dazu auf Latein Claustrum Novum). Nach der Säkularisation Graefenthals (1803) wurde dieser Name jedoch unüblich.

Ist die ursprüngliche lateinische Ortsbezeichnung Vallis Comitis unstrittig, so ist der Streit um Gräfental, Grafental oder Graefenthal umso heftiger. Klarheit in die Auseinandersetzung bringt jetzt eine Untersuchung von Heinz Eickmans (Professor für Niederlandistik an der Universität Duisburg-Essen)[1]. Akribisch geht er der Geschichte der Ortsbezeichnung Graefenthals nach und unterzieht diese einer sprachhistorisch-linguistischen Analyse. Zur möglichen Überraschung der Verfechter der Graefenthal Variante stellt er fest, dass die Kombination von Graefenthal als Schreibweise und Gräfental als Sprechweise erst in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts auftauchte. Zuvor war Gräfental die übliche Aussprache, meist auch Schreibweise. Die seit einem halben Jahrhundert propagierte Gleichsetzung von geschriebenem Graefenthal und gesprochenem Grafental widerspricht nach Eickmans nicht nur dem historischen Befund, sondern auch linguistisch-sprachgeschichtlichen Gesetzmäßigkeiten. Irrig sei in diesem Zusammenhang auch die immer wieder vorgebrachte These, bei dem -e- in Graefenthal, handele es sich, wie etwa bei Kevelaer oder Gaesdonck, um ein Dehnungs -e-. Ein solches dient lediglich der Verlängerung des vorhergehenden Vokals. Das -e- bei Graefenthal gehöre nicht in diese Kategorie und spiegele vielmehr die in der Vergangenheit übliche Aussprache (i.e. Gräfental) wider. Das Fazit seiner Untersuchung: Wer Grafental sprechen möchte, muss Grafent(h)al schreiben. Wer hingegen Graefenthal schreibt, muss Gräfental sprechen. Er selber favorisiert Gräfenthal als Schreib- und Sprechweise. Hierbei handele es sich um die für diese Region authentischste Namensform, die dem über viele Generationen hinweg üblichen Sprachgebrauch entspräche.

Abzuwarten bleibt, ob die Auseinandersetzung um die richtige Aussprache Graefenthals (oder Gräfenthals) damit endgültig beendet ist, oder ob die Entwicklung der letzten 50 Jahre eine Eigendynamik bewirkt hat, die sich von wissenschaftlicher Einsicht nicht betören lässt.

Hans-Georg Steiffert

[1]Heinz Eickmans, Gräfenthal (Grevendael, Grafenthal, Graefenthal), Zur Varianz eines niederrheinische Klosternamens in Geschichte und Gegenwart, in: Rhein-Mass. Geschichte, Sprache und Kultur, Bd.8, Herausgegeben von  Jens Lieven, Uwe Ludwig und Thomas Schilp, Essen, 2018, pp. 293-315;

Das Hochgrabprojekt des Fördervereins ist abgeschlossen.

Auch IJsbrand ist zufrieden

Hier kann man die Rede unseres 1. Vorsitzenden nachlesen: (bitte hier klicken)

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung besucht Kloster GRAEFENTHAL

(Niederrhein-Nachrichten vom 12.09.2018)

Ein interaktives Museum für das Gelderland

NRZ vom 07.04.2018 (lesen Sie mehr auf unserer Presse-Seite)

Auch unser Bischof, Rolf Lohmann, hat jetzt das Graefenthal-Buch. Margret Voßeler, unsere Landtagsabgeordnete findet das gut.

Kloster Graefenthal liegt jetzt am Jakobsweg

Die "Nederlands Genootschap van Sint Jacob, Regio Limburg" hat am 24. März 2018 das Jakobsweg-Schild am Kloster Graefenthal enthüllt. Auf das mehr Menschen Graefenthal besuchen.

Neues Niederrhein-Museum in Wesel

...und ein ganz besonderes Ausstellungsstück

Museumsdirektor Veit Veltzke am Kreuzigungsrelief mit Zisterzienserinnen aus Kloster Graefenthal, um 1530 aus Baumberger Sandstein gefertigt.

FOTO: Fritz Schubert
RP: 01.03.2013

Aktuelles aus dem Vorstand

Nachlese zur Jahresmitgliederversammlung am 18.03.2018:

Jahresmitgliederversammlung des Fördervereins Kloster Graefenthal e.V.

Der Vorstand hatte zum 18. März eingeladen. Bereits in der Einladung hatte er interessante Informationen angekündigt und entsprechend erwartungsvoll waren die treuen Mitglieder erschienen. Einleitend stellte der 1. Vorsitzender, Dr. Hans Buffart fest, was die Mitglieder bei Betreten der Anlage schon festgestellt hatten. Die Hochgrab-Überdachung ist nahezu fertiggestellt. Ein lange verfolgtes Ziel steht nun endlich vor der Vollendung. In seinem Rechenschaftsbericht ließ er dann die zweite Neuigkeit heraus. Der ehemalige Eigentümer und stetige Antreiber, Herr IJsbrand Roovers, verlässt aus persönlichen Gründen den Vorstand. Man konnte es dem Klosterfreund anmerken, diese Entscheidung ist ihm nicht leichtgefallen. In seiner Erklärung stellte er demzufolge fest, dass er den Fortschritt aus der Ferne interessiert und kritisch verfolgen werde. Sein Herz hängt an diesem Kloster. Er vertraue aber auch dem Vorstand, die Bemühungen um Graefenthal ebenso erfolgreich fortzusetzen. Die Mitglieder bedankten sich bei IJsbrand Roovers mit „standing Ovation“ und langanhaltendem Applaus. Im Fortgang stellte der Geschäftsführer, Mike Urban, die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres vor und konnte hierbei auch auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Arbeit Fortschritte vermelden. Der Schatzmeister, Hans van Bergerem trug den Kassenbericht vor und erklärte die Strategie hinter der Ausgabenpolitik des Vereins. Frau Birgit Pilgrim trug für die Kassenprüfer den Kassenbericht vor und konnte den Mitgliedern versichern, dass sowohl Kassenführung als auch Ausgabenpolitik im Einklang mit der Satzung stehen. Folglich wurde dem Schatzmeister und dem Vorstand Entlastung erteilt. Nun standen Nachwahlen an und für den ausgeschiedenen Beisitzer IJsbrand Roovers und auf den freigebliebenen Platz rückten Herr Eric Smeets und Herr Aart Knegt, beide Niederländer, als Beisitzer in den Vorstand nach. Im Jahr 2020 findet eine komplette Neuwahl des Vorstandes statt, worauf der 1. Vorsitzende die Mitglieder vorbereitete und um rechtzeitige Personalvorschläge bat. Der 2. Teil der Versammlung war bestimmt durch die Vorstellung des Veranstaltungsprogramms und des Arbeitsplans für 2018 durch den Geschäftsführer, Mike Urban. Dieser berichtete auch vom am Tag zuvor stattgefunden ersten Heimatkongress in Münster, den er auf Einladung besucht hatte, um mit der neuen Ministerin für Heimat Kontakte zu knüpfen und sich über Projekte auszutauschen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Gesamt-Darstellung des Projektes Hochgrab und die Konzipierung eines Museums-Gelre. Hier wurden sowohl die Vereinsvorstellungen, als auch die der neuen Eigentümer dargestellt. Es gibt Kongruenzen, aber auch Abweichungen. Ziel ist es, bis zum Juni 2018 eine gemeinsame Linie zu finden. In der anschließenden Fragerunde hatten die Mitglieder ausreichend Gelegenheit, ihren Sorgen und Empfindungen ums Kloster Ausdruck zu geben. Der Vorstand nimmt aus der Versammlung mit, dass er auf die Unterstützung seiner Mitglieder bauen kann.

IJsbrand Roovers scheidet aus dem Vorstand aus. Der 1. Vorsitzende, Dr. Hans Buffart bedankte sich im Namen des Vereins beim ehem. Eigentümer für den unermüdlichen Einsatz um den Erhalt des Klosters.

Die Arbeiten zum Hochgrab sind nahezu abgeschlossen. Beisitzer Gustav Kade legt noch schnell Hand an, um der Jahresmitgliederversammlung ein gutes Bild zu vermitteln.

Der Vorstand, Dr. Hans Buffart, 1. Vorsitzender (m.), der Schatzmeister, Hans van Bergerem (re.) und der 2. Vorsitzende und Geschäftsführer, Mike Urban (li.) hatten den Mitgliedern allerhand Informationen mitgebracht.

Der Vorstand des Fördervereins Kloster Graefenthal e.V. sucht zum März 2020

einen 1. Vorsitzenden / eine 1. Vorsitzende (DEU)

einen 2. Vorsitzenden / eine 2. Vorsitzende (NLD)

einen Schatzmeister / eine Schatzmeisterin (DEU) und 

einen Geschäftsführer / eine Geschäftsführerin (DEU)

für ehrenamtliche Vorstandstätigkeit.

Der Geschäftsführer / die Geschäftsführerin ist Teil des gem. § 26 BGB vertretungsberechtigten Vorstandes. Er / Sie  ist Teil eines Teams und hat einen weit gefassten Verantwortungsbereich.
Wie dieser gestaltet ist, können Sie der Auflistung entnehmen (Bitte klicken Sie hier).

Das Kloster Graefenthal gehört nun der ADG Management Group
(Weiteres aus der Rheinischen Post lesen Sie hier)

Unsere neue Email: mail@fv-graefenthal.de

Die neue Grabplatte zum Hochgrab Graf Otto II. von Geldern wurde am 11.11.2016 der Öffentlichkeit übergeben. In einer kleinen Feierstunde übergab der Vorstand des Fördervereins die Grabplatte im Rahmen einer kleinen Zeremonie der Öffentlichkeit, besonders aber den Vereinsmitgliedern. Schönstes Wetter und strahlender Sonnenschein untermalten das freudige Ereignis. Die Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatpflege und -forschung, vertreten durch Herrn Janhsen waren ebenso zugegen wie die Künstlerin, Kathinka Roovers und der Steinbildhauer Hilmar Müller. Die beiden letztgenannten erzählten mit eigenen Worten die Geschichte der Liegefigur und die der Herstellung der fachgerecht angefertigten Grabplatte. Anschließend wurde die gesamte Gesellschaft von den Betreibern des Klosters durch Herrn Camiel Engelen auf einen gemütlichen Plausch bei wärmendem Kaffee eingeladen. Es gab noch viel zu erzählen...

Förderverein überreichte das neue Findbuch an den Direktor der Gaesdonck.

Der Förderverein Kloster Graefenthal und die Schulleitung der Gaesdonck hatten sich verständigt, sich bei der Erforschung des Archivs auszutauschen und auf dem gleichen Stand der Entwicklungen zu halten. So war es nur selbstverständlich, dass das vom Förderverein in Auftrag gegebene Findbuch zu den Graefenthaler Urkunden auch an den Eigentümer der Urkunden zu übergeben war. Hierdurch ist auch sichergestellt, dass beide Parteien auf gleicher Informationsgrundlage weiter arbeiten können. Und es geht weiter...

"Hansi Koepp" für sein ehrenamtliches Engagement mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet.

Auch der Förderverein Kloster Graefenthal e.V. hat Koepp eine Menge zu verdanken. Neben seiner jahrelangen Tätigkeit im Vorstand, hat Koepp das Heft Nr. 1  herausgegeben, welches bei unseren vielen Besuchern immer noch sehr beliebt ist. Lesen Sie mehr hierzu im folgenden Presseartikel der RP (klicken Sie hier)

Das Findbuch zu den Graefenthal Urkunden ist fertig (29.07.2016). Mehr hierzu finden Sie auf der Seite "Förderprojekte".

Heute (11. Juli 2016) wurde in einer Pressekonferenz unser neues Buch vorgestellt.
Michael Franz Severin Sinsteden - ein Leben zwischen Malta und Graefenthal
Autor: Hans-Georg Steiffert
Dank großzügiger Unterstützung durch die Verbandssparkasse Goch-Kevelaer-Weeze konnte das Buch im Pagina-Verlag herausgebracht werden.

neues Graefenthal Buch des Fördervereins wird vorgestellt

Franz Engelen, Hans-Georg Steiffert, Anke Helbing und Thomas Müller (v.li.) sind zufrieden mit dem neu erschienenen Buch.

Weitere Informationen

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Telefonnummer Förderverein, Geschäftsführer, +49 (0) 2823-5432,

Email: mail@fv-graefenthal.de